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Das Bild des Denkers schlechthin


Heiner

 

Bisheriger Lebensverlauf

Heiner (Heinz) Geboren im ersten Jahr nach dem Ende des letzten Weltkriegs in einer westfälischen Kleinstadt, die hier jedoch ungenannt bleiben möchte, besuchte Heiner nicht nur eine, sondern umzugsbedingt sogar zwei Volksschulen bis zur vierten Klasse, was ihn genau vier Jahre seines Lebens kostete. Nach Ablegung der Aufnahmeprüfung, die ihm jedoch nicht die geringste Mühe bereitete, verblüffte er danach auf dem Gymnasium jahrelang und nahezu ununterbrochen alle Lehrer mit seiner steten Bereitschaft, auf jeglichen Fleiß und Arbeitseinsatz zu verzichten, und brachte stattdessen den gesamten Lehrkörper bis hinauf zum Direktor mit seiner vergleichsweise überdurchschnittlichen Intelligenz, seinem hintergründigen Sprachwitz, seiner überragenden Eloquenz und seiner Schlagfestigkeit (seinerzeit durften die Lehrer bei auftretenden Handgreiflichkeiten noch zurückschlagen) zum Staunen.

>HIER< finden Sie alles, was Sie schon immer über Heiner wissen wollten, aber bisher noch nicht zu fragen gewagt haben.

Trotzdem gelang es ihm, nach Entgegennahme seines ihm großzügigerweise überlassenen Abiturzeugnisses ein Studium erfolgreich zu vermeiden. Stattdessen fand er eine verantwortungsvolle, aber recht mäßig bezahlte Tätigkeit bei einem führenden Unternehmen der damals noch tief in Röhren, Transistoren und Lochkarten steckenden Computer-Branche, in der er - ganz besonders während der zahlreichen Kaffeepausen - nicht nur seine germanistischen Sprachfähigkeiten ausspielen konnte, sondern alsbald erkennen mußte, daß selbst zu jener Zeit schon der kleinste und langsamste Rechner die Denkfähigkeit der meisten seiner menschlichen Zeitgenossen bei weitem überstieg, ein Zustand, der heute bereits lebensbedrohliche Ausmaße angenommen hat. Inzwischen wurden die Computer immer kleiner und die Verwirrung ihrer Benutzer immer größer, so daß Heiner drei Jahre in Dänemark und vier Jahre in den USA verbrachte, um nachzusehen, ob es dort genauso war (es war). Nach Vollendung seines ziemlich weit vor den üblichen Zeitpunkt verlegten Eintritts in den wohlverdienten Ruhestand konnte Heiner nun endlich seine gesammelten Kenntnisse auf den drei Gebieten des Gedachten, Gesprochenen und Geschriebenen praxisnah anwenden, weshalb er bei flüchtigem Hinschauen gelegentlich sogar mit einem Intellektuellen verwechselt wird.

Hauptsächlich spezialisiert auf folgende Denkthemen

Ein türkisfarbener Punkt

Wörter und Sprache,

Ein türkisfarbener Punkt

Philosophie,

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Wissenschaft,

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Religion, Esoterik und Obskures,

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sowie alles andere.

Heiner denkt für Sie in folgenden Sprachen:

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Deutsch,

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Dänisch,

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Amerikanisch,

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Ruhrgebietisch,

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Lateinisch und

Ein kleiner türkisfarbener Punkt

Französisch (aber nur leichte Gedanken).

Denkbeispiele

Heiner läßt auf Verlangen beispielsweise solche erklärenden Sprachgranaten explodieren (einige sind bereits in verschiedenen deutschen Enzyklopädien veröffentlicht worden):

Aufschwung - Der 'Aufschwung' besitzt den seltenen Vorzug, statt nur einem, gleich drei Gegenteile zu haben: den Ab-, den Hin- und den Herschwung. Diese vier Schwünge zusammen kann man auf Kirchweihfesten und Kirmessen (das sind Messen, während derer die Erfindung des sogenannten 'Kir Royal' gefeiert wird) in Form von meist sich recht schnell drehenden Großapparaten mit dabei auf-, ab-, hin- und herschwingenden Gondeln bewundern, deren Benutzung direkt nach der Einnahme von acht Jägermeistern, sechs halben Litern Bier und einer frittengeschmückten und rotweiß verzierten Currywurst unbedingt zu empfehlen ist. Das dabei erzielte Ergebnis (Output) entspricht ziemlich genau demjenigen, das sich beim Fernsehzuschauer einstellt, wenn eine deutsche Kanzlerin zum wiederholten Male in einer Talkshow vom 'Aufschwung' behauptet, er sei bereits da bzw. könne nicht mehr lange auf sich warten lassen.

oder:

Gehörn - Das 'Gehörn' wird wegen seiner räumlichen Nähe zu demselben oft mit dem 'Gehirn' verwechselt, was ja auch nicht weiter verwunderlich ist, da sich beide rein äußerlich nur durch einen einzigen Buchstaben unterscheiden. Erschwerend kommt bei den meisten Zeitgenossen jedoch die Tatsache hinzu, daß überhaupt kein 'Gehirn' vorhanden ist und sie mit dem - sofern sie wenigstens dieses besitzen  - 'Gehörn' denken müssen, dessen Kapazität natürlich viel geringer ist, weswegen sie das Denken lieber gar nicht erst beginnen. Autofahrer benutzen bei unbotmäßigem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer ebenfalls gerne das Signal'gehörn' ihres Fahrzeugs, welches meist durch einen leichten Druck auf die Lenkradmitte aktiviert wird und dadurch in diesem Fall akustische Signale von sich gibt, die in der Nähe von Krankenhäusern allerdings nicht hörnbar sein dürfen, um den darin stattfindenden Genesungsprozeß der Patienten nicht zu gefährden. Darüber hinaus tragen viele, wenn nicht gar die meisten Ehemänner (Männer 'ehe' sie sich scheiden lassen) ebenfalls ein 'Gehörn', was aber immer unsichtbar ist und was nur von der Gattin und manchmal von ihren Liebhabern gewußt wird. Das Wort 'Gehörn' besteht nach Weglassung des für den Rest dieser Erklärung nicht länger benötigten ersten Wortteils ('Ge'), in seinem zweiten aus dem 'Hörn', das sich hervorragend auf  'Segeltörn' und bedarfsweise auch auf 'Eltörn' und 'Großeltörn' reimt. Das 'Hörn' kann in seiner Kleinform als 'Hörnchen' mit Butter und anderen Schmierstoffen aufgewertet und als kleine Mahlzeit zwischendurch verzehrt werden. Das 'Hörnchen' tritt erstaunlicherweise aber auch häufig als Kleintier in Erscheinung, und zwar als Erd-, Baum-, Eich-, Flug- und Streifen-, welche allesamt vorne Nagezähne und hinten einen zwar biegsamen, aber trotzdem behaarten Schwanz ihr eigen nennen. Auch die beiden bekannten, von Walt Disney erdachten putzigen Comic-Figuren A- und B- dürfen als populäre 'Hörnchen' hier nicht unerwähnt bleiben.

oder:

Maulaffe und Maulesel - Der 'Maulaffe' (lat. gorilla rhetorica) wird in seiner gelehrigeren Erscheinungsform besonders gern von Bogenschützen zum Pfeilhalten abgerichtet, wobei er die Pfeile in 'Maultaschen' oder 'Maulkörben' neben dem Schützen herträgt, solange bis dieser einen oder mehrere davon zum Verschießen braucht. Es wird leider immer wieder von weniger gut dressierten 'Maulaffen' berichtet, die manchmal ohne Aufforderung einen der Pfeile in Richtung Zielscheibe oder Wildbret werfen, wobei sie sich, da sie ihre Pfoten zum Halten des Maulkorbs oder der Maultasche benötigen, ihres Mauls bedienen. In diesem Fall spricht man von einem 'Maulwurf', der sowohl treffen, als auch danebengehen kann. Das auffälligste Merkmal bei einem 'Maulesel' (lat. asinus mundus) ist hingegen, daß er sowohl ein Esel ist als auch vorne am Kopf ein Maul hat. Wäre dem nicht so, hätte man eine andere Bezeichnung für ihn finden müssen. Im Gegensatz zu anderen Eseln benutzt der 'Maulesel' sein Maul jedoch nicht nur zum maulen, sondern kann mit ihm auch trommeln oder schellen, sofern man ihm nicht eine Maulsperre anlegt, die alles drei verhindert. Ein 'Maulesel', der solcherart zum Schweigen gebracht wird und demzufolge sein Maul held, wird auch als solcher bezeichnet. Die männlichen Maulesel heißen in der Fachsprache 'Mulinex', weil sie früher, als es noch keinen elektrischen Strom gab, oft und gerne zum Antrieb von Küchenmaschinen eingesetzt wurden. In Betrieb genommen wurden die Mulinexe durch ein aufmunterndes 'hopp', woraus sich im Laufe der Jahre der bekannte Ausruf "Ex und hopp!" entwickelt hat, der auch heute noch häufig zu hören ist. Eine weibliche Mauleselin nennt man hingegen 'Mulla', was ebenfalls zu Mißverständnissen führen kann, weil eine mauleselische Erektion, die naturgemäß ausschließlich bei Männchen auftritt, als 'Mulatte' bezeichnet wird. Nur um es der Vollständigkeit halber noch zu erwähnen: die meisten weiblichen 'Mullas' kommen aus einem bekannten schweizer Kanton, weswegen ihr vollständiger Name auch 'Mulla-Thurgau' lautet. Beide Tierarten, sowohl die 'Maulaffen' als auch die 'Maulesel' schienen in den letzten Tagen des vergangenen Jahrtausends durch die 'Maulundklauenseuche' vom Aussterben bedroht, bis sich herausstellte, daß aufgrund des Namens dieser krankhaften Pandemie nur die Mäuler und Klauen kurzzeitig betroffen waren und der Rest des jeweiligen Tieres völlig unversehrt blieb. Es kann also heute als bewiesen angesehen werden, daß die Esel und die Affen auf unserem Planeten niemals aussterben werden, auch wenn sie unter Umständen ohne Maul und Klaue ihr Dasein fristen müssen.

oder:

Transportunternehmen - Ein 'Transportunternehmen' ist ein Unternehmen, bei dem man den Transport pflegt, eine heutzutage nur noch in entlegenen Küstengegenden ausgeübte Sportart, bei welcher die Athleten derartig viel Tran zu und mit sich nehmen müssen, daß sie meistens das Ziel gar nicht erreichen, weil sie schon vorher im selben liegen.

...und so weiter, und so weiter... seien Sie ehrlich, an sowas hätten Sie selber niemals gedacht!

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